hands on sound bei Querschnitt

Am Donnerstag, den 13. Juli empfang das Querschnitt Team Max Kullmann von hands on sound.

Das junge gestalterisch-künstlerische Büroprojekt hands on sound stammt aus Berlin und wurde von Sound Designer Jan Paul Herzer M.A. und Architekt Max Kullmann Dipl.-Ing. M.A. gegründet.
Die Kombination von Klang und Raum führte zu individuellen Arbeiten für das Designduo, die von Eventveranstaltungen, Fashionweeks bis zu experimentellen Kunstprojekten reichen.
Hands on Sound beschäftigt sich nicht nur mit Sound Design, Architektur und Raumakustik und entsprechender Programmierung im Kontext von Ausstellungsgestaltungen. Auch Kontaktpunkte zu Feldern wie zum Beispiel Musikpsychologie, Interface-Design und Elektrotechnik liegen nahe und sind häufig Bestandteil ihrer Arbeit. Mittels Analyse- und Entwurfsmethodiken der Baukunst, (...)

11.08.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Stop making sense, it‘s as good as it gets.

München und Kiel verknüpfen sich sowie der Vorlageroman Satin Island von Tom McCarthy mit dem B‘NK‘R.

In Spielfilmlänge wird der Versuch gestartet einen unendlichen Loop zwischen Materie und Material, verschiedenen Orten, Menschen und Ansätzen zu schaffen.

Die Übung Filmische Räume/Räume als Film findet im Rahmen des 15-monatigen Projekts Film als Ausstellung / Ausstellung als Film von Marie-France Rafael, das Teil des Programmes des B’NK‘R München „Stop making sense, it’s as good as it gets“ (Ludwig Engel und Joanna Kamm) ist. (...)

19.06.2017 · · Schreibe einen Kommentar

prjktr. bei Querschnitt

Querschnitt startete am 20.4. ins Sommersemester mit prjktr. aus Berlin! (...)

Und diesmal waren alle aufgefordert mitzureden, denn prjktr. lud ein zum diskutieren, fragen und kennen lernen. David Roth Mitbegründer von prjktr. erzählte von der Gründung des Büros für visuelle Inszenierung und zeigte die Entwicklung des Büros von ersten Arbeiten während der Studienzeit bis hin zu aktuellen Messeaufträgen und verwies auch auf die Möglichkeit eines projektbezogenen Praktikums.
»Der Raum ist eine Bühne, dessen Einzigartigkeit und Atmosphäre für den Betrachter sicht- und wahrnehmbar gemacht werden muss. Dieses Sichtbarmachen von Räumen sowie den darin erzählten Geschichten, Inhalten und Aussagen entsteht durch ihre visuelle Inszenierung. prjktr. denkt, experimentiert, plant, gestaltet und realisiert die dafür nötigen Ideen und Konzepte – temporär oder dauerhaft.

 

15.05.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Lichtinstallationen „Vergegenwärtigen“ – Eine Kooperation mit dem Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum

In Kooperation mit dem Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum wurde im März 2017 im Kontext der Ausstellung „Sammeln und Erinnern. NS-Geschichte im Spiegel des Kieler Museumsbestandes“, die Lichtinstallationen „Vergegenwärtigen“ realisiert.

Passanten stießen in der Abenddämmerung auf ihren Wegen durch die Stadt auf leuchtende Typografien mit Daten aus dem Jahr der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933. Die auf den Boden projizierten Daten an verschiedenen Orten in Kiel vermittelten zugleich, wie schnell und umfassend das NS-Regime mit seiner Ideologie und Propaganda den gesamten Stadtraum durchdrungen hat.

Es war die Aufgabe eines studentischen Projektes des Masterstudiengangs Raumstrategien unter Betreuung von Prof. Manfred Schulz und Prof. Christian Teckert mit Interventionen im Stadtraum Beziehungen zur Ausstellung des Stadtmuseums und zur Kieler NS-Geschichte herzustellen. (...)

11.05.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Border (as) Space

»This space would not coincide with any homogeneous national territory, nor with their topographical sum, but would act on these territories, making holes in them and dividing them Topo-logically like in a Leiden jar or in a Moebius strip, where exterior and interior are indeterminate.«

Giorgio Agamben: We Refugees, 1994

Die Ausstellung BORDER (AS) SPACE versammelt Recherchen und Projekte von Studierenden des MA RAUMSTRATEGIEN zu Fragen der Grenze, die als verräumlichte Dimension sozialer und kultureller Zusammenhänge verstanden wird. Gerade in einem Moment, in dem die Grenze wieder nur allzugern als Medium der Exklusion, Ausgrenzung und Abschottung beschworen wird, geht es darum, Grenzen als grundlegend hybrides Spannungsfeld zu verstehen, (...)

25.03.2017 · · Schreibe einen Kommentar

DREJ bei Querschnitt

Am 2.Februar empfang das Querschnitt-Team das Szenografie und Design Büro DREJ aus Kiel. Die Gründerinnen Anna-Maria Bandholz, Rike Gloy-Brüchmann und Astrid Becker gestalten Räume für Museen, Städte und Unternehmen.
In ihren Projekten treffen urbane Strategien auf Ausstellungen, ob Dauer-, Sonder-, Pop-Up- oder Wanderausstellungen – DREJ ist an der Schnittstelle von Architektur, Design und Stadtplanung. Schwerpunkt ihrer Arbeiten sind künstlerische Interventionen und Installationen, in denen DREJ auch in den öffentlichen Raum einwirkt. Die ehemaligen Muthesius Absolventinnen gewährten einen Einblick in ihre Projekte, sowie ihren Erfahrungen als Gründerinnen. (...)

13.02.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Snøhetta bei Querschnitt

Zum Start ins neue Jahr durfte Querschnitt Jette Cathrin Hopp, Senior Architect & Project Director bei Snøhetta begrüßen.

Das weltweit agierende norwegische Büro arbeitet im Spannungsfeld zwischen Architektur, Landschaftsarchitektur und Design. Dabei setzt es auf ein internationales und interdisziplinäres Team von Architekten, Landschaftsarchitekten, Interior und Graphic Designern, Forschern und Künstlern.
1989 gegründet, erlangte Snøhetta Weltbekanntheit durch ihren bahnbrechenden Entwurf der Alexandria Library in Ägypten, dem National September 11 Museum Pavilion in New York und vor allem auch durch die begehbare Architekturlandschaft der Norwegischen National Opera and Ballet in Oslo.
Zudem rühmt sich Snøhetta mittlerweile mit zahlreiche Auszeichnungen, wie beispielsweise dem Mies van der Rohe Award, dem European Prize for Urban Public Space, (...)

14.01.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Exkursion Oslo

Im November fuhren Studierende des Masters Spatial Strategies zur Architektur Triennale nach Oslo.

Unter dem Titel ‚After Belonging – A Triennale in Residence, on Residence and the ways we stay in Transit‘ beschäftigt sich die Oslo Architektur Triennale mit den Konditionen der Zugehörigkeit hinsichtlich der globalen Vernetzung von Menschen, Informationen und Waren.

Where do we belong and how do we manage our belongings?

  (...)

29.11.2016 · · Schreibe einen Kommentar

raum station bei Querschnitt

Den Auftakt zur Vortragsreihe begannen die Gründerinnen von raum station.

Das Büro für Raumproduktion ist ein Designbüro, welches räumliche Visionen und Konzepte entwickelt. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ausstellungsgestaltung, Interior Design und künstlerische Eingriffe im öffentlichen Raum. Als studierte ‚Raumstrategen‘ der Muthesius Kunsthochschule bewegen sich Anne-Lena Cordts, Myriam Lemberger und Tabea Everling an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und Design. Zu ihren Arbeiten gehören „Popshop Kiel – Konzept für eine kulturelle Zwischennutzung“ und „Querbeet 2016 – Raumplanung und Wegeleitsystem für eine Messe“. (...)

11.11.2016 · · Schreibe einen Kommentar

BRÜCKE – Landschaftsarchitektur mit Sebastian Sowa

Unter dem Thema ‚Brücke‘ fand in diesem Semester der Landschaftsarchitekturworkshop mit Sebastian Sowa statt. Innerhalb von 5 Tagen entwickelten und realisierten die Studierenden ihre Entwürfe.

Die Brücke als Landschaftsarchitektur. Unter Brücken, auf Brücken oder ganz neue Brücken: Die studentischen Arbeiten loten Spannungsfelder in der Kieler Stadtlandschaft aus. (...)

03.08.2016 · · Schreibe einen Kommentar

Spatial Strategies (M.A.)

Der M. A.-Studiengang Raumstrategien / Spatial Strategies behandelt die Thematik des Raums in ganzer Breite – seine Produktion, Aneignung und Gestaltung im Sinne eines erweiterten, dynamischen Raumbegriffs. Künstlerisch-wissenschaftliche Methoden werden in einem transdisziplinär angelegten Curriculum mit raumgestaltenden Kompetenzen verknüpft. Räumliche Inszenierungen und räumliche Interventionen werden stehen im Mittelpunkt dieses Studiums, das die Fähigkeit zu einem selbstständigen Agieren in in zunehmend wichtiger werdenden Bereichen der Ausstellungsszenografie, der Konzeption öffentlicher Räume, sowie generell der freien Kulturarbeit ermöglichen soll.

Das Curriculum ist schnittstellenorientiert, Lehrangebote aus den Bereichen Kunst und Design der Muthesius Kunsthochschule und aus ihrem äußeren Netzwerk sind integriert. Der M. A.-Studiengang ist als sog. Y-Modell angelegt. Nach einem ersten Basissemester können die Studierenden zwischen zwei Vertiefungsrichtungen wählen und ihr individuelles Kompetenzprofil daran ausrichten:

Space and Scenography / Szenografie und Raum
und
Research based Spatial Intervention / Forschen und Intervenieren im Raum

Das zweijährige Studium wendet sich an Absolvent / innen unterschiedlicher Hochschulen, Raumstrategen / innen, Bildende Künstler / innen, Designer / innen, Architekten / innen, Landschaftsgestalter / innen, die eine künstlerische Zusatzqualifikation mit dem Abschluss »Master of Arts« erwerben wollen.

 

Space and  Scenography / Szenografie und Raum

Inhaltlich ist der Schwerpunkt auf szenisches Gestalten und Inszenierung von Räumen unter Einbeziehung neuer Medien ausgerichtet. Ziel ist eine themenorientierte Gestaltung von Kommunikations- und Interaktionsräumen.
Konzepte für solche Räume und deren Nutzungen als „Orte des emotionalen Lernens“ zu entwickeln und professionell umzusetzen ist die zentrale Kompetenz der hier auszubildenden GestalterInnen. Dies beinhaltet sowohl die interdisziplinäre künstlerische und wissenschaftliche Projektentwicklung als auch die individuelle gestalterische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Raumphänomenen als eine Form der Intervention in vorgefundenen Raumstrukturen, die neue Raum- und Nutzungskonzepte generiert. Mit dem Einsatz „reaktiver Medien“ werden Überschneidungen und Interferenzen von imaginären und realen Umwelten erlaubt und provoziert.

Die sowohl in konstruierten Binnenräumen als auch im sich prozesshaft entwickelnden urbanen Raum zunehmende Verschränkung von bildgebenden Verfahren mit architektonischem Raum stellen hier den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von realen zu virtuellen Räumen dar. Ein weiteres wichtiges Element dabei sind auch die zunehmend an Bedeutung gewinnenden virtuellen Kommunikationsräume und deren Beziehung zum realen Raum. In szenografisch orientiertem Gestalten können hier in künstlerischer und wissenschaftlicher Absicht themenorientiert neu erlebbare Kommunikations- und Interaktionsräume entwickelt werden.

FRAGEN?
Prof. Manfred Schulz

Research based Spatial Intervention / Forschen und Intervenieren im Raum

Dieser Schwerpunkt ist ausgerichtet auf Raumforschung, räumliche Interventionen und Projekte in öffentlichen Räumen. Städtische Außenräume oder Innenräume öffentlichen Charakters stehen im Mittelpunkt von Strategien der räumlichen Analyse und Intervention,  wobei Raum als gesellschaftlicher Produktionsprozess der Wahrnehmung, Nutzung und Aneignung verstanden wird.
Die Wechselwirkung zwischen forschend analytischen und künstlerisch-intervenierenden Strategien steht im Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit konkreten räumlichen Situationen und sozialen Kontexten. Diskursanalytische Fähigkeiten werden mit entwerferischen Kompetenzen, mediale Strategien mit räumlichen Szenografien verknüpft. Angesiedelt zwischen Urban Design, Kunst im öffentlichen Raum und situativem Urbanismus, wird in diesem Master-Schwerpunkt eine transdisziplinäre Professionalität angestrebt, die neben der gestalterischen Eigenständigkeit auch eine urbane Kuratorenkompetenz beinhaltet.

Entscheidend ist hier die Kultivierung der Fähigkeit, komplexe soziale Zusammenhänge zu analysieren, zu visualisieren bzw. zu kartieren und auf Basis eines prozessorientierten, an Narrativen geschulten Wissens szenografische Raumkonzepte zu entwickeln, die den vielschichtigen Ansprüchen an heutige öffentliche Räume gerecht werden. Öffentlicher Raum ist dabei auch immer als Amalgam aus materiellen und immateriellen, aus konkreten und virtuellen Elementen zu denken.
Im Schwerpunkt Künstlerisches Forschen und Intervenieren im Raum / Spatial Intervention werden dementsprechend transdisziplinäre Methoden zu dem Thema angeboten, die auf Basis der Analyse gegenwärtiger Problemlagen zukunftsweisende Gestaltungsansätze entwickeln möchte.

FRAGEN?
Prof. Christian Teckert

 

Alle Studieninformationen gibt es auf einen Blick in dem Flyer „Master of Arts Raumstrategien/ Spatial Strategies“. (deutsch/ english).