DREJ bei Querschnitt

Am 2.Februar empfang das Querschnitt-Team das Szenografie und Design Büro DREJ aus Kiel. Die Gründerinnen Anna-Maria Bandholz, Rike Gloy-Brüchmann und Astrid Becker gestalten Räume für Museen, Städte und Unternehmen.
In ihren Projekten treffen urbane Strategien auf Ausstellungen, ob Dauer-, Sonder-, Pop-Up- oder Wanderausstellungen – DREJ ist an der Schnittstelle von Architektur, Design und Stadtplanung. Schwerpunkt ihrer Arbeiten sind künstlerische Interventionen und Installationen, in denen DREJ auch in den öffentlichen Raum einwirkt. Die ehemaligen Muthesius Absolventinnen gewährten einen Einblick in ihre Projekte, sowie ihren Erfahrungen als Gründerinnen. (...)

13.02.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Snøhetta bei Querschnitt

Zum Start ins neue Jahr durfte Querschnitt Jette Cathrin Hopp, Senior Architect & Project Director bei Snøhetta begrüßen.

Das weltweit agierende norwegische Büro arbeitet im Spannungsfeld zwischen Architektur, Landschaftsarchitektur und Design. Dabei setzt es auf ein internationales und interdisziplinäres Team von Architekten, Landschaftsarchitekten, Interior und Graphic Designern, Forschern und Künstlern.
1989 gegründet, erlangte Snøhetta Weltbekanntheit durch ihren bahnbrechenden Entwurf der Alexandria Library in Ägypten, dem National September 11 Museum Pavilion in New York und vor allem auch durch die begehbare Architekturlandschaft der Norwegischen National Opera and Ballet in Oslo.
Zudem rühmt sich Snøhetta mittlerweile mit zahlreiche Auszeichnungen, wie beispielsweise dem Mies van der Rohe Award, dem European Prize for Urban Public Space, (...)

14.01.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Exkursion Oslo

Im November fuhren Studierende des Masters Spatial Strategies zur Architektur Triennale nach Oslo.

Unter dem Titel ‚After Belonging – A Triennale in Residence, on Residence and the ways we stay in Transit‘ beschäftigt sich die Oslo Architektur Triennale mit den Konditionen der Zugehörigkeit hinsichtlich der globalen Vernetzung von Menschen, Informationen und Waren.

Where do we belong and how do we manage our belongings?

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29.11.2016 · · Schreibe einen Kommentar

raum station bei Querschnitt

Den Auftakt zur Vortragsreihe begannen die Gründerinnen von raum station.

Das Büro für Raumproduktion ist ein Designbüro, welches räumliche Visionen und Konzepte entwickelt. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ausstellungsgestaltung, Interior Design und künstlerische Eingriffe im öffentlichen Raum. Als studierte ‚Raumstrategen‘ der Muthesius Kunsthochschule bewegen sich Anne-Lena Cordts, Myriam Lemberger und Tabea Everling an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und Design. Zu ihren Arbeiten gehören „Popshop Kiel – Konzept für eine kulturelle Zwischennutzung“ und „Querbeet 2016 – Raumplanung und Wegeleitsystem für eine Messe“. (...)

11.11.2016 · · Schreibe einen Kommentar

BRÜCKE – Landschaftsarchitektur mit Sebastian Sowa

Unter dem Thema ‚Brücke‘ fand in diesem Semester der Landschaftsarchitekturworkshop mit Sebastian Sowa statt. Innerhalb von 5 Tagen entwickelten und realisierten die Studierenden ihre Entwürfe.

Die Brücke als Landschaftsarchitektur. Unter Brücken, auf Brücken oder ganz neue Brücken: Die studentischen Arbeiten loten Spannungsfelder in der Kieler Stadtlandschaft aus. (...)

03.08.2016 · · Schreibe einen Kommentar

Bergen International Wood Festival 2016

Vom 9.-13. Mai 2016 fand in Bergen, Norwegen bereits zum 6. Mal das Bergen International Wood Festival (BIWF) statt.

Das Festival fokussiert sich auf räumlich experimentelle Holzkonstruktionen und den konstruktiven, baulichen und sinnlichen Qualitäten von Holz als Baumaterial.

Zum diesjährigen Thema ‚Green Transition‘ konstruierten 21 internationale Teams aus Kanada, Skandinavien, Italien, Polen, der Türkei und Deutschland in nur fünf Tagen beeindruckende und inspirierende Holzinstallationen aus handelsüblichen Holzlatten. Die Studierenden Anja Cambria Oellermann (MA), Magdalena Dimanski (MA) und Katharina Mülke (BA) des Fachbereichs Raumstrategien nahmen ebenfalls mit ihrem organisch-geometrischen Entwurf am Festival teil.

Gefördert wird das Festival u.a. von der Bergen Academy of Art and Design, der Bergen School of Architecture und der Stadt Bergen. (...)

24.05.2016 · · Schreibe einen Kommentar

Publikation „Räumliche Interventionen und urbane Strategien“

Jetzt zu bestellen für 10,- € unter presse@muthesius.de

Die in dieser Publikation versammelten Projekte geben einen Einblick in die Arbeitsweisen und Themenfelder des  Schwerpunkts „Researfch based Spatial Intervention“ im Rahmen des MA Spatial Strategies/Raumstrategien:
Die ausgewählten Thesis Projekte stellen eine Sammlung von Konzepten dar, die sich in strategischer Form den aktuellen sozialen, kulturellen und ökologischen Fragen des Urbanen annähern. Die Projekte verfolgen allesamt die Agenda einer gemeinschaftlichen Idee von Stadt und entwerfen Instrumente, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Interessengruppen an den Prozessen der Planung des öffentlichen Raumes beteiligen können. Formgebung und Gestaltung ist dabei immer nur ein Teilaspekt der Raumstrategien, deren vorrangiges Ziel die Produktion von performativen Plattformen für (Teil-)Öffentlichkeiten ist. (...)

06.08.2015 ·

BACKSTAGE URBANISM

Präsentation aktueller Projekte aus dem MA Spatial Strategies – Schwerpunkt „Research based Spatial Intervention“ im Rahmen von Einblick/Ausblick 2015:

BACKSTAGE URBANISM

In den Projekten des zweiten MA SPATIAL STRATEGIES Semesters wurden Kieler Hinterhöfe als Orte heutiger Öffentlichkeit analysiert; als hybride Räume, in denen es um die Unterscheidbarkeit, aber auch das Zusammenspiel kultureller, medialer und räumlicher Dimensionen ging.
Ziel dieser Recherchen und Strategien für Kieler Hinterhöfe war es, Konzepte zu erarbeiten, wie diese zumeist mono- oder non-funktionalen Räume mit zeitgenössischen Ideen aufgeladen werden können. Dabei geht es um eine zukünftige Form gemeinschaftlicher Räume (commons), um transkulturelles Zusammenleben sowie um eine Neudefinition von Arbeit und Produktion im urbanen Zusammenhang. (...)

05.08.2015 ·

Ausstellungseröffnung „KIELSCAN – Räumliche Recherchen entlang von 16 „Breitengraden“ Kiels“ am 11.02.15 um 18h30, Verwaltungsgebäude EG

Die Ausstellung KIELSCAN untersucht mit unterschiedlichen Formaten künstlerischer Forschung KIEL als exemplarischen Prototyp zeitgenössischer urbaner Problemstellungen.

16 Recherchen, die jeweils entlang eines vordefinierten „reiteitengrades“ – einer horizontalen Linie vom Westen in den Osten Kiels – durchgeführt wurden, zeigen die dort identifizierten stadträumlichen Phänomene als Kaleidoskop von brisanten urbanen Fragestellungen, die in der Zusammenschau ein spezifisches Porträt der Stadt erzeugen.

Die Ausstellung wurde im WS 2014/15 als eines von zwei parallel geführten Hauptprojekten in den jeweiligen Schwerpunkten des MA Raumstrategien erarbeitet.

Die Auseinandersetzung mit Formaten des künstlerischen Forschens in urbanen Räumen stand am Beginn des Projekts. Auf Basis individueller Analysen und in mehreren Zwischenschritten wurden Raumobjekte entwickelt, (...)

 

09.02.2015 ·

Spatial Strategies (M.A.)

Der M. A.-Studiengang Raumstrategien / Spatial Strategies behandelt die Thematik des Raums in ganzer Breite – seine Produktion, Aneignung und Gestaltung im Sinne eines erweiterten, dynamischen Raumbegriffs. Künstlerisch-wissenschaftliche Methoden werden in einem transdisziplinär angelegten Curriculum mit raumgestaltenden Kompetenzen verknüpft. Räumliche Inszenierungen und räumliche Interventionen werden stehen im Mittelpunkt dieses Studiums, das die Fähigkeit zu einem selbstständigen Agieren in in zunehmend wichtiger werdenden Bereichen der Ausstellungsszenografie, der Konzeption öffentlicher Räume, sowie generell der freien Kulturarbeit ermöglichen soll.

Das Curriculum ist schnittstellenorientiert, Lehrangebote aus den Bereichen Kunst und Design der Muthesius Kunsthochschule und aus ihrem äußeren Netzwerk sind integriert. Der M. A.-Studiengang ist als sog. Y-Modell angelegt. Nach einem ersten Basissemester können die Studierenden zwischen zwei Vertiefungsrichtungen wählen und ihr individuelles Kompetenzprofil daran ausrichten:

Space and Scenography / Szenografie und Raum
und
Research based Spatial Intervention / Forschen und Intervenieren im Raum

Das zweijährige Studium wendet sich an Absolvent / innen unterschiedlicher Hochschulen, Raumstrategen / innen, Bildende Künstler / innen, Designer / innen, Architekten / innen, Landschaftsgestalter / innen, die eine künstlerische Zusatzqualifikation mit dem Abschluss »Master of Arts« erwerben wollen.

 

Space and  Scenography / Szenografie und Raum

Inhaltlich ist der Schwerpunkt auf szenisches Gestalten und Inszenierung von Räumen unter Einbeziehung neuer Medien ausgerichtet. Ziel ist eine themenorientierte Gestaltung von Kommunikations- und Interaktionsräumen.
Konzepte für solche Räume und deren Nutzungen als „Orte des emotionalen Lernens“ zu entwickeln und professionell umzusetzen ist die zentrale Kompetenz der hier auszubildenden GestalterInnen. Dies beinhaltet sowohl die interdisziplinäre künstlerische und wissenschaftliche Projektentwicklung als auch die individuelle gestalterische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Raumphänomenen als eine Form der Intervention in vorgefundenen Raumstrukturen, die neue Raum- und Nutzungskonzepte generiert. Mit dem Einsatz „reaktiver Medien“ werden Überschneidungen und Interferenzen von imaginären und realen Umwelten erlaubt und provoziert.

Die sowohl in konstruierten Binnenräumen als auch im sich prozesshaft entwickelnden urbanen Raum zunehmende Verschränkung von bildgebenden Verfahren mit architektonischem Raum stellen hier den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von realen zu virtuellen Räumen dar. Ein weiteres wichtiges Element dabei sind auch die zunehmend an Bedeutung gewinnenden virtuellen Kommunikationsräume und deren Beziehung zum realen Raum. In szenografisch orientiertem Gestalten können hier in künstlerischer und wissenschaftlicher Absicht themenorientiert neu erlebbare Kommunikations- und Interaktionsräume entwickelt werden.

FRAGEN?
Prof. Manfred Schulz

Research based Spatial Intervention / Forschen und Intervenieren im Raum

Dieser Schwerpunkt ist ausgerichtet auf Raumforschung, räumliche Interventionen und Projekte in öffentlichen Räumen. Städtische Außenräume oder Innenräume öffentlichen Charakters stehen im Mittelpunkt von Strategien der räumlichen Analyse und Intervention,  wobei Raum als gesellschaftlicher Produktionsprozess der Wahrnehmung, Nutzung und Aneignung verstanden wird.
Die Wechselwirkung zwischen forschend analytischen und künstlerisch-intervenierenden Strategien steht im Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit konkreten räumlichen Situationen und sozialen Kontexten. Diskursanalytische Fähigkeiten werden mit entwerferischen Kompetenzen, mediale Strategien mit räumlichen Szenografien verknüpft. Angesiedelt zwischen Urban Design, Kunst im öffentlichen Raum und situativem Urbanismus, wird in diesem Master-Schwerpunkt eine transdisziplinäre Professionalität angestrebt, die neben der gestalterischen Eigenständigkeit auch eine urbane Kuratorenkompetenz beinhaltet.

Entscheidend ist hier die Kultivierung der Fähigkeit, komplexe soziale Zusammenhänge zu analysieren, zu visualisieren bzw. zu kartieren und auf Basis eines prozessorientierten, an Narrativen geschulten Wissens szenografische Raumkonzepte zu entwickeln, die den vielschichtigen Ansprüchen an heutige öffentliche Räume gerecht werden. Öffentlicher Raum ist dabei auch immer als Amalgam aus materiellen und immateriellen, aus konkreten und virtuellen Elementen zu denken.
Im Schwerpunkt Künstlerisches Forschen und Intervenieren im Raum / Spatial Intervention werden dementsprechend transdisziplinäre Methoden zu dem Thema angeboten, die auf Basis der Analyse gegenwärtiger Problemlagen zukunftsweisende Gestaltungsansätze entwickeln möchte.

FRAGEN?
Prof. Christian Teckert

 

Alle Studieninformationen gibt es auf einen Blick in dem Flyer „Master of Arts Raumstrategien/ Spatial Strategies“. (deutsch/ english).