Daydreams & Nightmares

Parkhäuser, Apotheken, Leerstand.

Was passiert mit einer Stadt, wenn ihre Räume ihre Funktion verlieren? Der Masterstudiengang Raumstrategien hat sich mit Leerstand in Kiel befasst. Das Ergebnis: die Ausstellung „Daydreams & Nightmares – Fiktionen einer obsoleten Stadt“ mit Videokunst, Installationen, Collagen und Fotografien. Zu sehen ist sie vom 02.06. bis zum 06.06. in den Ausstellungsräumen an der Flämischen Straße 6-10 in Kiel.

Gezeigt werden urbane Zwischenstände: zwischen Stillstand und Imagination, zwischen Verfall und Neubeginn. Es geht um das, was zurückbleibt, und um all das, was neu entstehen kann, wenn man genau hinschaut.

Beteiligt haben sich die Studierenden Linea Caspers, Miriam Flick, Katrin Fuchs, Carlotta Horstkamp, Helena Kehl, Sahar Seyed Sadr, Yannik Schäfer, Lena Marie Schulz, Sarah Susanna Schlechter und Anna Wilkens.

Betreut worden sind die Studierenden von Professorin Frauke Gerstenberg und Professor Manfred Schulz.

 

01.07.2026

Spatial Strategies (M.A.)

Der M.A. SPATIAL STRATEGIES bietet eine vertiefte Ausbildung in der Analyse, Erforschung sowie Gestaltung von handlungsorientierten Räumen. Angesichts der zunehmenden Auflösung klarer Trennlinien zwischen einzelnen Disziplinen wie Design, Architektur, Urbanismus, Kunst und digitalen Medien bietet der Studiengang ein transdisziplinäres Studium an, das an den Schnittstellen dieser Disziplinen positioniert ist.
Temporäre Raumgestaltungen, szenografische Inszenierungen sowie Interventionen im öffentlichen Raum stellen hier die Schwerpunkte dar. Großer Wert wird dabei auf Methoden künstlerischer und kuratorischer Praxis in Bezug auf den Raum gelegt. Diese stehen im Mittelpunkt einer Ausbildung, in der es um die gestalterische Übersetzung von Analysen und Thesen zu komplexen gesellschaftlichen Zusammenhängen in räumlichen Anordnungen sowie um die Entwicklung zeitbasierter Strategien im Raum geht.

Der M.A. SPATIAL STRATEGIES spannt sich auf zwischen zwei Schwerpunktfeldern:

SPACE AND SCENOGRAPHY / SZENOGRAFIE UND RAUM ist auf szenisches Gestalten und Inszenierung von Räumen unter Einbeziehung neuer Medien ausgerichtet. Ziel ist eine themenorientierte Gestaltung von Kommunikations- und Interaktionsräumen.

RESEARCH BASED SPATIAL INTERVENTION / FORSCHEN UND INTERVENIEREN IM RAUM ist ausgerichtet auf Raumforschung, räumliche Interventionen und Projekte in öffentlichen Räumen. Städtische Außenräume oder Innenräume öffentlichen Charakters stehen im Mittelpunkt von Strategien der räumlichen Analyse und Intervention, wobei Raum als gesellschaftlicher Produktionsprozess der Wahrnehmung, Nutzung und Aneignung verstanden wird.

Angesiedelt zwischen Ausstellungsgestaltung, Urban Design, Kunst im öffentlichen Raum und künstlerischer Forschung wird in diesem Studiengang eine transdisziplinäre Professionalität angestrebt, die neben der gestalterischen Eigenständigkeit auch eine urbane Kuratorenkompetenz beinhaltet. Entscheidend ist hier die Kultivierung der Fähigkeit, komplexe soziale Zusammenhänge zu analysieren, zu visualisieren bzw. zu kartieren und auf Basis eines prozessorientierten, an Narrativen geschulten Wissens szenografische Raumkonzepte zu entwickeln, die den vielschichtigen Ansprüchen an heutige (öffentliche) Räume gerecht werden.

Das Curriculum ist um die Projektarbeit aufgebaut und verknüpft, entlang transdisziplinärer Schnittstellen hin zu Design, Kunst, Medien und Urbanismus, theoretische, forschende und künstlerische Arbeitsweisen im Raum. Der MA wird im 4. Semester mit einer individuellen Master Thesis Arbeit, die einen theoretischen oder praktischen Schwerpunkt haben kann, abgeschlossen. Die Ausbildung richtet sich an alle, die einen spezifisch individuellen Fokus im Spektrum zeitgenössischer Raumpraktiken entwickeln möchten.

FRAGEN?
Prof. Manfred Schulz
T 0431 / 5198 – 464, E m.schulz@muthesius.de
Prof. Christian Teckert
T 0431 / 5198 – 422, E teckert@muthesius.de
Prof.in Dr. Sandra Schramke
T 0431 / 5198 – 469, E schramke@muthesius.de