CONNECTED – Ein Konzept zur Initiierung der Bürger in die Stadtplanung von Flensburg. “Gemeinsam Stadt statt einsam.”

Carmen Maack

Ausgehend von der Erkenntnis der theoretischen Arbeit, dass Angsträume vielmehr diffuse Konstellationen und selten real begründete Kriminalitätsorte sind, wird ein Konzept erarbeitet, dass die Problematik an den aufgedeckten Angsträumen mithilfe aktiver Bürgerbeteiligung eindämmen soll. Über verschiedene Transmitter, die in diversen Problemräumen installiert sind, haben die Bürger die Möglichkeit sich untereinander mit ihrem Handy zu verbinden. Zudem werden über dieses System Informationen und Bedürfnisse der Bürger eingeholt, die für die weitere Stadtplanung genutzt werden können. Sämtliche Aktionen, Reaktionen und Informationen werden in dem sog. Forum gesammelt. Diese Anlaufstelle soll Mittelpunkt für ein neues Gemeinschaftsgefühl der Bürger von Flensburg, sowie Diskussionsgrundlage für eine Stadtplanung mit starker Bürgerbeteiligung werden. 

Das Forum ist wie eine Art Auditorium aufgebaut, welches als Diskussionsraum, sowie als Raum für offenes und kommunikatives Arbeiten genutzt werden kann. Zudem werden auf einer Plattform für temporäre Ausstellungen Thematiken mit Diskussionsbedarf veröffentlicht. 

07.11.2018 Schreibe einen Kommentar

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Spatial Strategies (M.A.)

Der MA SPATIAL STRATEGIES bietet eine vertiefte Ausbildung in der Analyse, Erforschung sowie Gestaltung von handlungsorientierten Räumen. Angesichts der zunehmenden Auflösung klarer Trennlinien zwischen einzelnen Disziplinen wie Design, Architektur, Urbanismus, Kunst und digitalen Medien bietet der M.A.- Studiengang SPATIAL STRAEGIES ein transdisziplinäres Studium an, das an den Schnittstellen dieser Disziplinen positioniert ist.
Temporäre Raumgestaltungen, szenografische Inszenierungen sowie Interventionen im öffentlichen Raum stellen hier die Schwerpunkte dar. Großer Wert wird dabei auf Methoden künstlerischer und kuratorischer Praxis in Bezug auf den Raum gelegt. Diese stehen im Mittelpunkt einer Ausbildung, in der es um die gestalterische Übersetzung von Analysen und Thesen zu komplexen gesellschaftlichen Zusammenhängen in räumlichen Anordnungen sowie um die Entwicklung zeitbasierter Strategien im Raum geht.

Der MA SPATIAL STRATEGIES spannt sich auf zwischen zwei Schwerpunktfeldern:

„SPACE AND SCENOGRAPHY / SZENOGRAFIE UND RAUM“ ist auf szenisches Gestalten und Inszenierung von Räumen unter Einbeziehung neuer Medien ausgerichtet. Ziel ist eine themenorientierte Gestaltung von Kommunikations- und Interaktionsräumen

RESEARCH BASED SPATIAL INTERVENTION / FORSCHEN UND INTERVENIEREN IM RAUM ist ausgerichtet auf Raumforschung, räumliche Interventionen und Projekte in öffentlichen Räumen. Städtische Außenräume oder Innenräume öffentlichen Charakters stehen im Mittelpunkt von Strategien der räumlichen Analyse und Intervention, wobei Raum als gesellschaftlicher Produktionsprozess der Wahrnehmung, Nutzung und Aneignung verstanden wird.

Angesiedelt zwischen Ausstellungsgestaltung, Urban Design, Kunst im öffentlichen Raum und künstlerischer Forschung wird im MA SPATIAL STRATEGIES eine transdisziplinäre Professionalität angestrebt, die neben der gestalterischen Eigenständigkeit auch eine urbane Kuratorenkompetenz beinhaltet. Entscheidend ist hier die Kultivierung der Fähigkeit, komplexe soziale Zusammenhänge zu analysieren, zu visualisieren bzw. zu kartieren und auf Basis eines prozessorientierten, an Narrativen geschulten Wissens szenografische Raumkonzepte zu entwickeln, die den vielschichtigen Ansprüchen an heutige (öffentliche) Räume gerecht werden.

Das Curriculum ist um die Projektarbeit aufgebaut und verknüpft, entlang transdisziplinärer Schnittstellen hin zu Design, Kunst, Medien und Urbanismus, theoretische, forschende und künstlerische Arbeitsweisen im Raum. Der MA wird im 4. Semester mit einer individuellen Master Thesis Arbeit, die einen theoretischen oder praktischen Schwerpunkt haben kann, abgeschlossen. Die Ausbildung richtet sich an alle, die einen spezifisch individuellen Fokus im Spektrum zeitgenössischer Raumpraktiken entwickeln möchten.

FRAGEN?
Prof. Manfred Schulz

Prof. Christian Teckert